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Die Problematik, die sich hinter den sogenannten "Kompensationsmaßnahmen" versteckt, spielt sich global in einem bestürzenden Ausmaß ab. Hier wird in unverantwortlicher Weise wertvollste Natur für Profit zerstört, als gäbe es kein Artensterben, als wäre Natur eine unendliche Ressource. Dieses Werkzeug der "Kompensation" ist völlig ungeeignet, Natur zu schützen oder gar zu erhalten und führt paradoxerweise zum genauen Gegenteil!

Zitat aus dem Artikel der Deutschen Wildtier Stiftung: „Legitimierte Zerstörung von Biodiversität“:

"Kompensation von Biodiversität höhlt Naturschutz aus. Sie erlaubt Firmen im Gegenzug für das Versprechen, Biodiversitätsverlust durch Maßnahmen an einem anderen Ort wieder auszugleichen, den gesetzlichen Schutz ebenjener Gebiete zu umgehen, die für sie von wirtschaftlichem Interesse sind.

Kompensation von Biodiversitätsverlust erlaubt ihnen also vorzugeben, Naturschutz zu respektieren, während sie gleichzeitig – gesetzlich legitimiert – Biodiversität an geschützten Orten zerstören."

 

Auch im Fall der OW1 würden in Jahrhunderttausenden gewachsene Naturschutzgebiete zerstört, der Biotopverbund entlang von Issumer Fleuth, Fleuthkuhlen und Fleuthbenden mit allen Naturschutzgebieten, FFH- und Natura2000- Gebieten folgt den Altrheinarmen. Dies kann man praktisch nicht kompensieren - Böden, Biotope und Mikroklimata sind nicht vom Menschen reproduzierbar.

 

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